WAS IST COPD
COPD-Selbsthilfegruppe Mönchengladbach
COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine dauerhafte, nicht heilbare entzündliche Lungenerkrankung, bei der die Atemwege verengt sind (obstruktiv) und oft Lungengewebe zerstört ist. Typische Symptome sind Auswurf, Husten und Atemnot (AHA-Symptome), meist verursacht durch Rauchen. Die Behandlung fokussiert sich auf die Symptomlinderung und das Stoppen des Fortschreitens.
Wichtige Fakten zur COPD:
- Bedeutung: "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" (chronisch obstruktive Lungenerkrankung).
- AHA-Symptome: Auswurf (zäher Schleim), Husten (chronisch) und Atemnot (erst bei Belastung, später auch in Ruhe).
- Veränderungen in der Lunge: Es handelt sich um eine Kombination aus chronischer Bronchitis (Entzündung der Atemwege) und einem Lungenemphysem (Zerstörung der Lungenbläschen).
- Verlauf: Die Erkrankung ist chronisch und fortschreitend, kann aber durch einen Rauchstopp, Medikamente (Bronchodilatatoren, Kortison) und Lungensport positiv beeinflusst werden.
- Diagnose: Erfolgt durch einen Lungenfunktionstest beim Arzt.
Die Krankheit ist nicht umkehrbar (irreversibel), weshalb die Prävention durch den Verzicht auf das Rauchen die wichtigste Maßnahme darstellt.
Das sind die Auslöser der COPD:
- Rauchen (Hauptursache): Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und Wasserpfeifen/Shishas sind die Hauptauslöser. Etwa 50 % aller langjährigen Raucher entwickeln eine chronische Bronchitis, von denen wiederum ca. 20 % eine COPD ausbilden.
- Passivrauchen: Regelmäßiges Einatmen von Tabakrauch schädigt die Lungen und erhöht das Risiko
- Schadstoffe am Arbeitsplatz: Das Einatmen von Stäuben, Dämpfen und chemischen Substanzen (z. B. in der Landwirtschaft, im Bergbau oder der Textilindustrie) kann COPD verursachen.
- Luftverschmutzung: Hohe Feinstaubbelastung, beispielsweise in Großstädten oder durch offene Kamine, schädigt die Atemwege.
- Genetische Faktoren: Der seltene Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine vererbte Stoffwechselkrankheit, die zu einer Zersetzung des Lungengewebes führen kann.
- Entwicklungsstörungen der Lunge: Frühgeburtlichkeit oder schwere Atemwegsinfektionen in der Kindheit können das Risiko erhöhen.
Die Entzündung führt zu einer Zerstörung der Flimmerhärchen, was den Abtransport von Schleim behindert und in einer dauerhaften Überblähung der Lunge (Lungenemphysem) münden kann.
