LEBEN MIT COPD
COPD-Selbsthilfegruppe Mönchengladbach
COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) führt durch chronisch entzündete Atemwege und zerstörte Lungenbläschen zu Atemnot, zähem Schleim und einer Überblähung der Lunge, welches für die Patienten sehr belastend sein kann. Das Atmen, besonders das Ausatmen, ist schwerer und hängt vom Erkrankungsstadium ab.
Bei COPD-Erkrankung sind die Symptome: Auswurf, Husten und Atemnot, für COPD-Patienten sehr belastend
Maßnahmen zur Verbesserung der Atmung:
- Atemtechniken: Die Lippenbremse (langsames Ausatmen durch gespitzte Lippen) erhöht den Druck in den Atemwegen, verhindert deren Kollaps und reduziert die Überblähung.
- Atemerleichternde Positionen: Der Kutschersitz(vorgebeugt auf die Oberschenkel gestützt) oder das Abstützen des Oberkörpers bei Atemnot, um die Atemhilfsmuskulatur zu entlasten.
- Atemphysiotherapie: Erlernen spezieller Techniken zur Mobilisation des Brustkorbs und zum besseren Abhusten von Schleim.
- Verhalten im Notfall: Ruhe bewahren, Atemnot-Anfälle durch langsame Atmung durch die Lippenbremse kontrollieren, Frischluftzufuhr.
- Lifestyle: Absoluter Rauchstopp ist essenziell, um das Fortschreiten zu bremsen.
- Regelmäßige Bewegung: Lungensport und tägliche Übungen zur Stärkung der Muskulatur.
Bei akuter, plötzlicher Verschlechterung der Atemnot sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
