ASTHMA BRONCHIALE

COPD-Selbsthilfegruppe Mönchengladbach

Asthma bronchiale ist eine  chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch anfallsartige Atemnot, Husten, Giemen und ein Engegefühl in der Brust gekennzeichnet ist. Sie entsteht durch eine Überempfindlichkeit der Bronchien (bronchiale Hyperreagibilität) gegenüber Reizen wie Allergenen, Infekten oder Anstrengung. Die Therapie umfasst entzündungshemmende Medikamente (meist Kortison) und Bronchienerweiterer. 

  • Symptome: 

Anfallsartige Luftnot, pfeifende Atemgeräusche (Giemen), trockener Husten, Engegefühl im Brustbereich

 

  • Auslöser:

Auslöser können sein: Hausstau, Pollen, Mehlstaub, Luftverschmutzung (z.B. Zigarettenrauch) und auch körperliche Anstrengung.

 

Formen: 

  • Man unterscheidet allergisches (oft im Kindesalter) und nicht-allergisches Asthma (oft im Erwachsenenalter) sowie Mischformen.

Medikamentöse Therapie:

  • Langzeittherapie (Controller):Entzündungshemmer wie inhalatives Kortison zur täglichen Anwendung.
  • Bedarfstherapie (Reliever): Kurz wirksame Bronchienerweiterer (SABA) zur schnellen Hilfe bei Anfällen.

Selbsttest/Diagnose:

Ein einfacher Online-Selbsttest ersetzt keine Diagnose. Diese erfolgt durch Lungenfachärzte mittels Lungenfunktionstest (Spirometrie), Reversibilitätstest (Verbesserung der Atemwege durch Medikamente) und Allergietests.

Vorbeugung: 

  • Meidung der individuellen Auslöser (Trigger) wie Pollen, Hausstaub, Rauch, kalte Luft. 

 

Ein gut eingestelltes Asthma ermöglicht in der Regel ein normales, aktives Leben ohne Einschränkungen. 

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